SPENDEN

Projekte für den Dialog und die Integration

Der schwelende, nicht selten von Gewalt geprägte Konflikt im Nahen Osten macht in Israel eine ungestörte Beziehung zwischen der jüdischen Mehrheit und der israelisch-arabischen Minderheit bisweilen schier unmöglich. Erschwerend kommt hinzu, dass die Menschen zumeist in kaum durchmischten Gemeinden und Städten leben und Kinder und Jugendliche in getrennten Schulen lernen. Israelisch-Arabische und jüdische Kinder und Jugendliche haben so fast keine Möglichkeit, einander zu begegnen, geschweige denn, im gleichen Klassenzimmer oder in einer gemeinsamen Umgebung zu spielen oder zu lernen.


Unterstützung von ausgewählten Projekten für einen Dialog von Kindern und Jugendlichen

Seit 2001 unterstützt Kiriat Yearim ausgewählte Dialog- und Integrationsprogramme für einen kulturellen Austausch zwischen der jüdischen und der israelisch-arabischen Bevölkerung. Gezielt unterstützen wir Projekte, die israelisch-arabische und jüdische Kinder und Jugendliche zusammenbringen, Offenheit, Toleranz und gegenseitigen Respekt fördern und dazu beitragen, bestehende Ressentiments abzubauen. Ziel unseres Einsatzes für den Dialog ist eine friedliche Koexistenz der verschiedenen Kulturen.


Seit 2007 in Zusammenarbeit mit dem Trust

Da wir auf Projekte mit einer grossen Nachhaltigkeit Wert legen, arbeiten wir seit 2007 mit unserem Partner für die israelisch-arabischen Bildungsprojekte, dem Trust, zusammen. Gleichzeitig fördern wir im Kinderdorf Kiriat Yearim verstärkt Projekte des gelebten Dialogs.


Chronologische Projektübersicht

Seit 2015
Workshops mit Yvonne Christoph-Wyler: Weiterbildung für Leiterinnen von multikulturellen Gruppen.

Seit 2007
Programm «Miteinander»: Multikulturelles Dialogprojekt für Mütter mit kleinen Kindern in Zusammenarbeit mit dem Trust.

2006 und 2010/11
Programm in Haifa zur Förderung des kulturellen Austausches von Jugendlichen in Zusammenarbeit mit dem Social Development Commitee (SDC).

2003-2006
«Hand in Hand Center»: Ausserschulische Projekte zur Förderung der Koexistenz von Kindern und Jugendlichen. Die Finanzierung dieser Schulen ist seither ohne unseren Beitrag gesichert.

2001-2003
«City at Peace»: Projekt zur Gewaltprävention und Konfliktbewältigung in Zusammenarbeit mit sieben Gemeinschaftszentren für rund 100 Jugendliche.