SPENDEN

Über 100 Jugendliche nahmen am dreijährigen Projekt «City at Peace» teil…

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens von Kiriat Yearim im Jahre 2001 haben wir gemeinsam mit dem Verband aller Gemeinschaftszentren in Israel ein auf drei Jahre angelegtes Projekt unterstützt: «City at Peace». Ungeachtet der schwierigen politischen Lage wurde dieses Programm zu einem grossen Erfolg. 

Am «City at Peace» Projekt (die Methode wurde in Amerika zur besseren Verständigung zwischen der weissen und schwarzen Bevölkerung entwickelt und in Israel für die lokalen Bedürfnisse angepasst) beteiligten sich sieben Gemeinschaftszentren aus drei Regionen im Norden Israels. Rund 100 Jugendliche nahmen daran teil und trafen sich jede Woche in drei Gruppen. Die Gruppen umfassten paritätisch jüdische und israelisch-arabische Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren.


Die wichtigsten Ziele

  • Erarbeiten von Modellen zur Konfliktbewältigung (Gewaltprävention)
  • Erlernen eines konstruktiven Umgangs mit Differenzen
  • Stärkung der emotionalen und sozialen Verbundenheit der Jugendlichen zu ihren Gemeinden
  • Erziehung der Jugendlichen zu starken, dialogfähigen Menschen
  • Gemeinsames Erarbeiten einer Theateraufführung für die Bevölkerung


Im Zentrum unseres Engagements standen der jüdisch-arabische Dialog, Fragen von Identität, von Macht und Ohnmacht, von Rassismus, Gewalt, Konflikten und Stereotypen, aber auch Themen wie Leadership und gesellschaftlicher Wandel. Alle Gruppen hatten den Ehrgeiz, mit ihren Theateraufführungen erfolgreich zu sein. Deren Erarbeitung nahm denn auch viel Platz in den gemeinsamen Aktivitäten ein. Interne Auseinandersetzungen und Konflikte traten dabei etwas in den Hintergrund.


Stimme einer 17-jährigen Teilnehmerin:

«Statt Krieg zu führen und uns gegenseitig zu töten, brauchen wir Gleichberechtigung und Liebe. Lasst uns aufhören, die Mitmenschen nach Hautfarbe und Nationalität zu beurteilen. Erst müssen wir uns gegenseitig vergeben, wenn wir eine neue friedliche Zukunft aufbauen wollen.»

Die Weiterführung des Programms «City at Peace» für jüdisch-arabische Gruppen, dessen Promoter wir waren, ist seither ohne unsere Unterstützung finanziell sichergestellt.