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Jeanôt Teil 3

Ein letzter Bericht – dieses Mal direkt aus dem Meshek selbst.Und endlich: Sonne! Bei angenehmen 21 Grad – vielleicht eine kleine Wiedergutmachung für die vielen Tage mit Regen, Wind und Gewitter.

Die Woche begann ruhig und fast ein wenig friedlich. Mehrere Kinder besuchten uns, und es war schön zu sehen, wie viel Leben und Freude sie mitbrachten. Ihre Neugier, ihr Lachen und die kleinen Begegnungen zwischendurch machten den Wochenstart besonders wertvoll.

Ein besonderes Highlight war die Einladung nach Tel Aviv. Netanel Weiss empfing uns zu einem ausgezeichneten Abendessen. Es wurde ein spannender und zugleich sehr schöner Abend mit guten Gesprächen, feinem Essen und einer herzlichen Atmosphäre, die lange in Erinnerung bleiben wird.

Auch im Meshek selbst gab es einiges zu tun. Verschiedene Reparaturen waren notwendig – und mit Freude konnten alle Arbeiten erledigt werden. Mit viel Energie und Engagement brachten wir zudem mehr Ordnung in verschiedene Bereiche. Schritt für Schritt nahm alles eine noch stimmigere Form an.

Das zum Meshek gehörende Klassenzimmer entwickelt sich nun endgültig zu einer kleinen Perle. Die von Itai bestellten Vorhänge samt Zubehör wurden in einem gemeinsamen Einsatz der Komuna und mir fast schon professionell montiert und aufgehängt. Teamarbeit vom Feinsten – mit viel Einsatz und einer guten Portion Humor.

Auch die Vorbereitungen für die Sabbat-Feier inklusive Theater waren eine besonders schöne und lustige Erfahrung. Es war beeindruckend zu sehen, mit wie viel Herzblut und Engagement die Jugendlichen dabei waren. Ihre Begeisterung war spürbar und hat die Feier zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Und weil das Wetter endlich wieder mitspielte, durften wir traumhafte Sonnenuntergänge erleben. Einmal mehr entstanden etwas zu viele Fotos davon – aber bei solchen Farben kann man einfach nicht widerstehen.

Während der Sabbat-Feier wurde ich auf sehr liebevolle Art verabschiedet. Die Worte, die Gesten und das wunderschöne Geschenk haben mich tief berührt. Besonders passend für uns: eine Teekanne – da wir beide so gerne Tee trinken. Ein Geschenk mit Bedeutung und Wärme.

Zum Abschluss noch einige Eindrücke eines sportlichen Sabbats – diesmal allerdings für mich als Zuschauer 😉

Mit ganz lieben Grüssen,Shalom und bis bald,

Jeanôt